Probleme mit dem Kind



Der Supermarkt ist überfüllt, die Schlange an der Kasse ewig lang - es kommt, wie es kommen musste - ausgerechnet jetzt entdeckt der kleine Luca die Schokoladenriegel, sieht das Kopfschütteln seiner Mutter und wirft sich im selben Moment laut schreiend auf den Boden. Seine Mutter versucht ihn zu beruhigen, die anderen Leute schauen betreten zu Boden und sind insgeheim heilfroh, dass es nicht das eigene Kind ist. Plötzlich nähert sich ein ältere Dame, um die Mutter darüber aufzuklären, dass sie ihr Kind überhaupt nicht im Griff habe und ihre Erziehung noch einmal gründlich überdenken solle. Nun ist nicht nur das Kind wütend...

Situationen wie diese oder andere Probleme mit dem Kind kennen vermutlich alle Eltern. Stress,  Pubertät, Überforderung in Mathe, Unterforderung in allen anderen Fächern, Faulheit, Verweigerungshaltung,... 

Im Alltag mit Kinder kommt es immer wieder zu größeren und kleineren Problemen. Aber wie gehen Eltern am besten mit den Sorgen und Nöten ihrer Schützling um ? 


Ein Ansatz: Das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken. Dadurch nehmen sie Ihrem Kind Unsicherheiten. Arbeiten sie mit den kleinen an Ihren Schwächen und Dingen die sie noch nicht so gut können und loben sie kräftig für jeden kleinen Fortschritt. Ein Kind das weiß, dass es die Aufgaben in Mathe alleine lösen kann wird keine Angst vor einer Probe haben und bessere Noten erzielen. 

Erklären sie ihren Nachwuchs warum es gewissen Aufgaben erfüllen muss. Wenn Ihr Kind sich weigert im Haushalt mit zu helfen, erklären sie doch warum es gut ist mitzuhelfen und welch "große" Verantwortung das Kind als Teil der Familie trägt. Auch bei anderen Problemen kann es sehr hilfreich sein die Gründe zu klären.


Zu dem ist es sehr wichtig das stehts ruhig und bestimmt bleiben und Ihre Aussagen positiv Formulieren, damit der Nachwuchs sich ernst genommen fühlt. Denken sie doch m zurück an Ihre Kindheit gab es Sätze, die Sie bei Ihren Eltern besonders genervt oder getroffen haben ? Vermeiden sie dies oder ähnliche Aussagen auch bei Ihrem Kind. Worte fügen dem Gegenüber zwar keine physischen Verletzungen zu, aber sie können durchaus als linguistisches Messer eingesetzt werden. Mach sie dies auch ihren Kindern bewusst.

Sie sollten auch die Gründe für Ihre Botschaften überprüfen. Ist es möglich das sie eigene Erfahrungen, Hoffnungen, Wünsche auf Ihre kleinen übertragen wollen? Hätten sie gerne ein musikalisches Kind gewünscht, aber Ihr Nachwuchs macht lieber Sport? Helfen sie Ihrem Kind seine individuellen Talente zu entdecken und diese zu unterstützen, anstatt Ihre persönlichen Wunsch Talente in Ihrem Kind zu suchen.

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